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LSVD Sachsen-Anhalt

Pressedienst des LSVD Sachsen-Anhalt - Magdeburg, 22. Juli 2014

Lesben- und Schwulenverband Sachsen-Anhalt (LSVD) tritt PARITÄTISCHEM Wohlfahrtsverband Sachsen-Anhalt bei

Aufnahme
Zur Aufnahme in den PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Sachsen-Anhalt
erklären die beiden Mitglieder des Landesvorstandes des LSVD Sachsen-Anhalt Mathias Fangohr und Karsten Köpp:
Gemeinsam für mehr Akzeptanz und gegen Homophobie in Sachsen-Anhalt
Der Landesverband des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) ist jetzt
Mitglied im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Sachsen-Anhalt. „Am 21. Juli 2014 erhielten wir bei einem Gespräch mit der Landesgeschäftsführerin Frau Dr. Girke die Urkunde zu unserer Mitgliedschaft. Damit sind wir ab sofort Teil einer Gemeinschaft von über 320 gemeinnützigen Organisationen und sozialen Unternehmen, Vereinen, Verbänden, Initiativen und Gruppen in unserem
Bundesland. Wir freuen uns auf die Mitarbeit und gegenseitige Unterstützung für mehr Akzeptanz und gegen Homophobie in Sachsen-Anhalt“, erklärt Mathias Fangohr.
Nicht nur mit Blick auf die Ereignisse um den Leo e.V. in Bennungen sieht der LSVD Sachsen-Anhalt im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband einen wichtigen und starken Partner. Dazu ergänzt Karsten Köpp: „Gemeinsam wollen wir uns für die Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen einsetzen. Homophober
Abwertung, Herabsetzung und Diskriminierung in unserer Gesellschaft werden wir konsequent entgegen treten. Das Lesben und Schwule sowie bi-, trans- und intersexuelle Mitmenschen in ihren Anliegen beim PARITÄTISCHEN aktive Unterstützung erfahren, begrüßen wir außerordentlich. Wir hoffen, dass dies auch unserer Forderung nach einem gesamtgesellschaftlichen Aktionsplan Nachdruck verleihen wird.“

Karsten Köpp
Sprecher des LSVD Sachsen-Anhalt
karsten.koepp@lsvd.de
Mobil: 0178-7364204

Mathias Fangohr
Sprecher des LSVD Sachsen-Anhalt
mathias.fangohr@lsvd.de
Mobil: 0176-82120531

Hintergrund:
Auf seiner Vorstandssitzung entschied sich der PARITÄTISCHE Landesverband Sachsen-Anhalt am 25. März 2014 einstimmig und mit sofortiger Wirkung den Verein LEO e.V. aus dem PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband auszuschließen. Hintergrund waren diskriminierende Äußerungen in Bezug auf die sexuelle Orientierung von Menschen. Damit schade LEO e.V. dem Ansehen des Verbandes.
In einer Presseerklärung des PARTÄTISCHEN betont Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt, Vorsitzender des PARITÄTISCHEN am 25. März 2014: „Der Vorstand lehnt jegliche Abwertungen, Herabsetzungen und Diskriminierungen homosexueller Orientierungen und Emanzipationsbestrebungen ab. Wer Homosexualität, gleichgeschlechtliche Lebensformen und Feminismus als neurotisch, gestört und negativ dargestellt, verletzt diese Menschen in ihrer Würde und Persönlichkeit massiv. Das schadet auch unseren Interessen als Verband.“

Pressemitteilung des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband vom 25. März 2014:
http://www.paritaet-lsa.de/cms/389-0-Den-Ausschluss-des-Vereins-LEO-eV-aus-dem-PARITAeTISCHENWohlfahrtsverband-hat-der-Vorstand-des-PARITAeTISCHEN-Sachsen-Anhalt-in-seiner-heutigen-Sitzungeinstimmig-und-mit-sofortiger-Wirkung-beschlossen.html

[Beitrag geändert von Dirk am 22.07.2014, 18:20:30]
[Beitrag geändert von Dirk am 12.10.2014, 16:22:21]
Veröffentlicht am: 22.07.2014