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LSVD Sachsen-Anhalt

Presseerklärungen

Nico Pehounde weiter ohne Aufenthaltstitel

Innenministerium Sachsen-Anhalt zieht Verfahren an sich
Magdeburg/Berlin. Der Fall Nico Pehounde zieht weitere Kreise. Nach einer Demonstration in Burg vom 25. September 2008, zu der die Antirassistische Initiative (ARI) Berlin und die Flüchtlingsinitiative Brandenburg aufgerufen hatten, und einer Presseerklärung, die durch LSVD-Sprecher Martin Pfarr am 23. September 2008 abgegeben wurde, hat nun nach Auskunft von Daniela, der Lebenspartnerin von Nico, das Innenministerium von Sachsen-Anhalt von der Ausländerbehörde Burg die Unterlagen über den Vorgang Nico Pehounde zur Prüfung angefordert. Diesen Schritt des Innenministeriums begrüßen wir. Wir sehen das als hoffnungsvolles Zeichen an, dass endlich Bewegung in den Fall kommt. Gegenüber dem Ministerium werden wir darauf drängen, dass Nico Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnis erhält und dass einer Wohnsitzverlegung für Nico nach Berlin zugestimmt wird.
Zahlreiche Lesben und Schwule hatten auf Anregung des LSVD-Landesverbandes auch eine Fax-Aktion der ARI an die Ausländerbehörde in Burg unterstützt.
Wir dokumentieren im Folgenden die Pressemitteilung der Antirassistischen Initiative (ARI) Berlin und der Flüchtlingsinitiative Brandenburg vom 30. September:
ANTIRASSISTISCHE INITIATIVE E.V./ FLÜCHTLINGSINITIATIVE BRANDENBURG PRESSEMITTEILUNG:
Nico Pehounde weiter ohne Aufenthaltstitel
Innenministerium Sachsen-Anhalt zieht Verfahren an sich
In Reaktion auf die Solidaritätskundgebung für Nico und Daniela in Burg (bei Magdeburg) am vergangenen Donnerstag (25.9.2008), forderte das Innenministerium am Freitag die Akte Nico Pehounde an. Dies erfuhr Nico am heutigen Dienstag, als er bei der Ausländerbehörde wegen der Verlängerung seiner Duldung vorsprach. Im Schreiben an die Anwältin, Frau Müller (030-5363 3990) hatte die Ausländerbehörde Burg eine Ablehnung des Antrags auf Aufenthalt angekündigt, obwohl Nico seit 1
Veröffentlicht am: 08.10.2008