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LSVD Sachsen-Anhalt

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Es freut uns, Sie auf der Internetpräsenz des LSVD-Landesverbandes Sachsen-Anhalt begrüßen zu dürfen. Für Anregungen, Vorschläge und Kritiken nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

News

Gedenken an Magnus Hirschfeld in Magdeburg

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Am 8.12.2016 ist es wieder so weit, die nächste Veranstaltung im Rahmen der Hirschfeld-Tage 2016 findet statt.

Diesmal geht es um den Namensgeber der Festtage, Dr. Magnus Hirschfeld. Wir haben den Publizisten, Wissenschaftshistoriker und Mit-Gründer der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaf Ralf Dose eingeladen um uns das Leben und das Wirken des Sexualforschers und Mitbegründers der ersten Homosexuellen-Bewegung näher zu bringen.

Der Veranstaltungsort ist noch nicht ganz geklärt. Wir halten euch hier auf dem Laufenden.

Der Eintritt ist frei. Um 19:30 Uhr geht es los.

Eine Veranstaltung des LSVD Sachsen-Anhalts mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Magdeburg.
[Beitrag geändert von Robert Tecklenburg am 04.12.2016, 10:53:20]
veröffentlicht am 04.12.2016

Terminübersicht für Dezember und Januar

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Unsere neue Terminübersicht für Dezember 2016 und Januar 2017 steht ab sofort unter

http://sachsen-anhalt.lsvd.de/download/termine2016-12.pdf

zum Download bereit und darf gern weiterverteilt werden.
veröffentlicht am 02.12.2016

...und das Leben geht weiter

Filmvorführung zum Welt-AIDS-Tag
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Und das Leben geht weiter

Anlässlich des Welt-AIDS-Tages zeigt der LSVD den Film "...und das Leben geht weiter". 1981 wurde die Immunschwächekrankheit AIDS entdeckt und gerade in den ersten Jahren starben viele daran, weil noch nicht ausreichend Informationen darüber bekannt waren und sich kaum jemand schützte. Diesen Zeitraum beleuchtet bis ins Jahr 1993 hinein die Handlung des Films und zeigt neben Einzelschicksalen auch den Konflikt zwischen idealistischen und gewinnorientierten Forschern. Der Film bedient sich dabei realer Ereignisse.

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 19:00 Uhr im Regenbogencafé, Schäfferstraße 16, Magdeburg.

Eine Veranstaltung des LSVD Sachsen-Anhalt mit freundlicher und finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.
[Beitrag geändert von Robert Tecklenburg am 29.11.2016, 17:27:46]
veröffentlicht am 29.11.2016

Cyber-Mobbing gegen LGBTI nimmt zu!

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Im Aufwind von AfD, besorgten Bürgern und der Demo Für Alle nimmt Cyber-Mobbing von LGBTI immer weiter zu. Schlagzeilen macht insbesondere ein Blogeintrag des christlich-fundamentalistischen Aktivisten Mathias von Gersdorff, den er für Geld sogar durch Facebook bewerben lässt. Darunter sind in den Kommentaren nicht nur wüste Beschimpfungen zu finden, sondern teils sogar Aufruf zu Gewalt. Das Magazin queer.de hat zu dem Phänomen einen ausführlichen, lesenswerten Artikel verfasst.

Auch der LSVD steuert gegen. In der neuesten Broschüre "Schluss mit LGBT-Mobbing. Für mehr Respekt im Netz" stehen Tipps und Hinweise, wie man LGBT-Anfeindungen im Internet bekämpfen kann. Die Broschüre wird bald auch bei uns erhältlich sein.
veröffentlicht am 28.11.2016

Lesben und Schwule auf dem Land

Themenabend am 30.11. um 19 Uhr
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Lesben


In Städten gibt es eine queere Subkultur, es ist einfach, jemanden kennenzulernen und das Klima ist ziemlich liberal. So zumindest der Eindruck. Dafür befürchtet man auf dem Land, also dort, wo jeder jeden kennt, eher Diskriminierung, Dorftratsch und Hindernisse, wenn man sich als schwul oder lesbisch outet. Doch ist hier das gesellschaftliche Klima wirklich noch härter? Gibt es auch heute noch das Gefühl, der einzige Schwule im Dorf zu sein? Und sollten LSBTI-Verbände wie der LSVD stärker auf dem Land aktiv werden?

Diese und andere Fragen beantwortet uns Hans-Peter Schulze in einem Themenabend, in dem es allgemein um Lesben und Schwule auf dem Land geht. Hans-Peter arbeitet seit vielen Jahren schon im Caritasverband für das Bistum Magdeburg und berät dort zu Themen gleichgeschlechtlicher Lebensweisen.
Sprechzeiten sind jeden Donnerstag von 14 bis 18 Uhr in der Karl-Schmidt-Straße 5c, sowie nach Vereinbarung.

Der Eintritt zum Themenabend ist frei.
30.11.2016, 19:00 Uhr, Regenbogencafé des LSVD, Schäfferstr. 16, 39112 Magdeburg

Eine Veranstaltung des LSVD Sachsen-Anhalt mit freundlicher und finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.
[Beitrag geändert von Robert Tecklenburg am 27.11.2016, 12:01:47]
veröffentlicht am 27.11.2016

Lesben im Visier der Staatssicherheit

Themenabend am 17.11. um 19:30 Uhr
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Lesben


Wenn es um homosexuelle Geschichte und Vergangenheit geht, spielen, wie auch sonst oft in geschichtlichen Zusammenhängen, Frauen kaum eine Rolle. Dabei fand auch gegenüber Lesben eine systematische, teils vielleicht subtilere Verfolgung statt.

Die freiberufliche Film- und Medienpädagogin Barbara Wallbraun beleuchtet genau diesen Teil der jüngeren Geschichte in Bezug auf die Aktivitäten der Stasi. Sie gibt Einblicke in die Arbeitsweise des Ministeriums, wie Informantinnen angeworben und Maßnahmen entwickelt wurden, um feindlich-oppositionelle Personen oder auch Gruppierungen zu sabotieren. Anhand von Aktenbeispielen macht sie deutlich, wie weit die Stasi in die persönlichen Bereiche dieser Frauen vordrang und welche schlimmen Konsequenzen diese staatlich angeordneten Maßnahmen hatten.

Eine Veranstaltung des LSVD Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Volksbad Buckau / Frauenzentrum Courage und dem Landesfrauenrat.

17.11.2016, 19:30 Uhr, Volksbad Buckau (Karl-Schmidt-Str. 56, Magdeburg)
veröffentlicht am 13.11.2016

Der Einstein des Sex

Film zu Magnus Hirschfeld am 7.11. in Magdeburg
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Der

Wer war Magnus Hirschfeld und warum werden ihm zu Ehren in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen jetzt Festtage abgehalten? Was hat er mit Magdeburg zu tun, dass ihm dort im nächstes Jahr ein Gedenkort eingeweiht wird? Und warum wird er als Einstein des Sex betitelt?

Lasst uns ihn kennenlernen. In einem Film erfahren wir seine Biografie und gleichzeitig, wie es für Lesben und Schwule zur vorletzten Jahrhundertwende aussah. Als Stargast begrüßen wir außerdem Tima Die Göttliche aus Berlin. Sie hat in dem Film mitgespielt und wird uns sicherlich mit einigen zusätzlichen Anekdoten unterhalten können und ein kleines Travestieprogramm beisteuern.

Montag, 07.11.2016, 19:00 Uhr, Studiokino Magdeburg (Moritzplatz 1a)

Eintritt: 6,50 Euro für LSVD-Mitglieder, sonst 7,50 Euro.
[Beitrag geändert von Robert Tecklenburg am 04.11.2016, 20:57:13]
veröffentlicht am 04.11.2016
Da ist für jede_n was dabei!

Aktuelle Terminübersicht zum Download

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Der November zeigt sich dank der Hirschfeld-Tage sehr vielfältig. Sowohl in Magdeburg als auch im Raum Halle gibt es zahlreiche Veranstaltungen unterschiedlichen Typs und zu unterschiedlichen Themen.
Die LSVD-Terminübersicht findet ihr ab sofort unter sachsen-anhalt.lsvd.de/download/termine2016-11.pdf.


Das vollständige Programm der Hirschfeldtage mit weiteren Veranstaltungen in Thüringen und Sachsen gibt es unter hirschfeld-tage.de.
veröffentlicht am 03.11.2016
Neue Impulse für Sachsen-Anhalt

LSVD Bund-Länder-Treffen in Leipzig

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Einmal jährlich setzen sich für ein Wochenende die Landes- und Ortsverbände des LSVD sowie der LSVD-Bundesverband zusammen, um Herausforderungen, Aufgaben des laufenden Jahres, zukünftige Strategien und relevante Themen zu besprechen. Für den LSVD Sachsen-Anhalt ist an diesem Wochenende unser Vorstandsmitglied Robert Tecklenburg im neuen Rathaus in Leipzig dabei. So stellen wir sicher, dass wir neue Impulse auch nach Sachsen-Anhalt bringen und auch in der Zukunft für euch nah am Ball bleiben, was aktuelle Entwicklungen in der LSBTTI*-Arbeit angeht.
veröffentlicht am 29.10.2016

Magdeburg bekommt eine Hirschfeld-Gedenktafel!

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Im Mai wurde per Ratsbeschluss ein Prüfauftrag an den Oberbürgermeister gegeben, über den u.A. Fragen des Standortes und der möglichen Unterstützung der Stadt zu einer Magnus-Hirschfeld-Gedenktafel im Magdeburger Zentrum geklärt werden soll. Hierzu wurde eine Frist bis Ende September gesetzt. Da diese überschritten wurde, führte eine Nachfrage der Linken zum Stand des Prüfauftrages dazu, dass die Fristüberschreitung medial öffentlich angeprangert wurde. Außerdem fragte das Magazin queer.de im Rathaus ebenfalls den Stand der Dinge an.

Nun ist eine Stellungnahme aus dem Rathaus veröffentlicht worden. Darin heißt es, dass die Gedenktafel direkt an das Ulrichshaus angebracht werden soll. Auch ein Termin ist angedacht: "Rund um den Geburts- und Sterbetag im kommenden Mai". Die Stellungnahme zum Stadtratsbeschluss ist am kommenden Dienstag (18.10.) auf der Tagesordnung der Oberbürgermeister-Dienstberatung. Sie soll nach Bestätigung in drei Ausschüssen beraten werden und könnte am 8. Dezember dem Stadtrat zur Entscheidung vorliegen.
Sogar ein Kostenfinanzierungsplan ist mit erarbeitet worden. So sollen die veranschlagten Kosten von 3.300 Euro sowohl aus dem städtischen Haushalt als auch über Drittmittel bestritten werden.

Wir begrüßen die Stellungnahme sehr und freuen uns, dass eine langjährige Forderung des LSVD mit der Gedenktafel umgesetzt wird. Magnus Hirschfeld wirkte einen beträchtlichen Teil seines Lebens in der Landeshauptstadt und wird nun hinreichend geehrt und bedacht. Das Ulrichshaus als der Ort, an dem sich früher seine Praxis befand, ist auch aus unserer Sicht eine optimale Wahl für die Gedenktafel.
[Beitrag geändert von Robert Tecklenburg am 14.10.2016, 15:27:24]
veröffentlicht am 13.10.2016

Terminübersicht für Oktober und November

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Es steht wieder viel an in diesem und dem nächsten Monat. Eine kleine Vorschau gibt es dabei bereits auf die ersten Veranstaltungen der Hirschfeld-Tage, die ab November bei uns stattfinden.

Terminübersicht Download
veröffentlicht am 04.10.2016

Der LSBTTI-Aktionsplan bleibt!

Antrag der AfD mit großer Mehrheit im Landtag abgelehnt
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Fürs erste ist die Gefahr gebannt: Der Antrag der AfD im Sachsen-Anhaltinischen Landtag, den Landesaktionsplan für Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, transsexuellen und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTTI) in Sachsen-Anhalt abzuschaffen, wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. Mathias Fangohr vom CSD Magdeburg e.V. befürchtet allerdings, dass dies nur der Auftakt war: Wir werden noch häufiger mit Anträgen der AfD zu kämpfen haben, die sich explizit gegen uns richten.


Demo


Heute konnte im Vorfeld der Debatte umfangreich Gegenwind erzeugt werden: Auf einer vom LSVD Sachsen-Anhalt und CSD Magdeburg initiierten Demo vor dem Landtag kamen über 50 Menschen zusammen, um gegen den Antrag der AfD zu protestieren. Unter den Redner_innen fanden sich Ministerin Keding (CDU), Jens Kolze (CDU), Dr. Angela Kolb-Jansen (SPD), Eva von Angern (Linke), Christian Franke (Grüne), Dr. Lydia Hüskens (FDP) und Heike Ponitka (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Magdeburg) ein. Der Vorsitzende des Vorstands des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt, schrieb ein Grußwort, das auf der Demo verlesen wurde. Bei so starkem Zuspruch hofft Mathias Fangohr, dass sich ein breites Bündnis für LSBTTI-Belange bildet, das zukünftig gegen Anfeindungen der AfD gemeinsam zusammensteht.


Ministerin

Ministerin Keding spricht sich für den Aktionsplan aus

Robert Tecklenburg vom LSVD Sachsen-Anhalt ergänzt: "Es ist erschreckend, wie methodisch die AfD bei ihren Argumenten vorgeht, um Anhänger zu mobilisieren. Ihr geht es nicht darum, Fakten klarzustellen, sondern diese zu verdrehen und dabei mit Wortschöpfungen wunde Punkte in der Bevölkerung zu treffen. Immer klarer tritt zutage, dass sie bewusst versucht, Minderheiten gegeneinander auszuspielen und dabei ohne klaren Standpunkt in verschiedene Richtungen anstachelt." In Reaktion darauf ist bereits am 1. September in Berlin das Berliner Manifest verabschiedet worden, das sich "gegen die Instrumentalisierung sexueller Minderheiten durch Rechtspopulist_innen" und "für eine offene Gesellschaft der Vielfalt und des Respekts" ausspricht. Es kann auch heute noch unterzeichnet werden und fand bereits viele Unterstützer.


Demo


Das BBZ Lebensart aus Halle hat sich unterdessen die Aussagen der AfD angesehen und in einer Gegenüberstellung ihrer Behauptungen mit Fakten aufgezeigt, welche hohlen Worthülsen die AfD in falschem Zusammenhang verwendet, nur um eine bestimmte Stimmung gegen LSBTTI zu erzeugen. Unbedingt lesenswert sind damit alle Links am Ende des Artikels.


Demo


Der nächste Affront mit der AfD kündigt sich unterdessen bereits an: Wie das Männer-Magazin berichtet, macht die AfD in Thüringen Stimmung gegen die Hirschfeld-Tage, die in diesem Jahr von Anfang November bis Mitte Dezember in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stattfinden werden. Die eingesetzte Rhetorik ähnelt der des heute abgelehnten AfD-Antrags im Magdeburger Landtag: Man greift sich einen anstößig wirkenden (oder rhetorisch umgeschriebenen) Programmpunkt und wiegt diesen gegen das Wohl der Kinder (in dem Beispiel über die Kritik an Streichung von Klassenfahrten) auf. Auch hier empfiehlt es sich, genauer hinzuschauen und zu hinterfragen.


Demo


> Aktionsplan für Akzeptanz von Lesben und Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intersexuellen (LSBTI) und gegen Homo- und Transphobie in Sachsen-Anhalt

> Berliner Manifest

> Behauptungen der AfD Sachsen-Anhalt und die Fakten

> AfD ätzt gegen Hirschfeld-Tage
[Beitrag geändert von Robert Tecklenburg am 30.09.2016, 23:25:53]
veröffentlicht am 30.09.2016

AfD will LSBTTI-Aktionsplan stoppen!

"Abweichende Sexualität" läuft laut AfD dem Empfinden von Normalität und Natürlichkeit zuwider
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Es klingt nach einem Schema F, einem Mantra, das immer wieder hervorgeholt wird, wenn man Mehrheiten für irgendetwas braucht: Denkt an die Kinder! Der Künstler Alligatoah hat dies bereits medienwirksam und kabarettistisch in einem seiner Lieder besungen. Rücksicht wird auf die Kinder in solchen Kampagnen dabei nicht genommen. Sie sind Mittel zum Zweck, werden vor die (metaphorische) Kamera der öffentlichen Wahrnehmung gezerrt, vielleicht noch (ebenso metaphorisch) gezwungen, ihre metaphorische Träne herauszupressen und dann wieder weggeschickt und nicht mehr beachtet, sobald die Kameras wieder aus sind.

Unter dem Motto "was Rußland mit dem Propaganda-Gesetz schaffte, musss doch auch in Deutschland klappen", will die AfD den Aktionsplan für LSBTTI in Sachsen-Anhalt stoppen. Das dadurch eingesparte Geld soll - wie auch anders? - den Kindern zugute kommen. Genauer gesagt: "Familien mit Kindern". Natürlich im engeren Familienverständnis der AfD. Alleinerziehende sind da ebenso außen vor, wie alle anderen Formen, die nicht aus der Vater-Mutter-Kind-Konstellation bestehen. Kinder aus diesen Familien haben dabei ebenso das nachsehen. Das ist der AfD wiederum egal. Chancengleichheit, die der Aktionsplan weiter ausbauen möchte, wird durch die Pläne der AfD eher weiter abgebaut.

Am 30.9., dem Tag der Landtagsdebatte, in der der Antrag behandelt wird, ruft der LSVD zusammen mit dem CSD Magdeburg zu einer Demo um 13:30 Uhr auf dem Domplatz auf. Wir brauchen euch dabei dringend, um unserem Anliegen möglichst großen Nachdruck zu verleihen. Zeigt denen, dass wir uns nicht unterstellen lassen, "das Koordinatensystem der gesamten Gesellschaft zu verschieben" und einer angebliche Mehrheit von über 95 % der Bevölkerung aufzwingen zu wollen, "die abweichende Sexualität [...] in extremer Weise zu berücksichtigen", die "ihrem Empfinden von Normalität und Natürlichkeit zuwiderlaufen".
veröffentlicht am 23.09.2016

Winterstarre bis in den Sommer

Warum der LSVD im ersten Halbjahr nicht viel tun kann
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Liebe Freunde des LSVD, liebe Unterstützer und liebe Mitglieder,

ihr habt vielleicht in der letzten Zeit relativ wenig von uns gehört. Dessen sind wir uns bewusst und wir sähen es lieber, wenn wir euch mehr über aktuelle Geschehnisse, politisches Vorankommen, gesellschaftliche Kampagnen oder auch Veranstaltungen informieren könnten. Was man oftmals nicht sieht, sind die vielen Kleinigkeiten, die im Hintergrund ablaufen. Außerdem mag leicht aus dem Blickfeld geraten, was regelmäßig stattfindet und an dessen Präsenz man sich so sehr gewohnt hat, dass man es fast nicht mehr wahrnimmt. Dazu gehören im Jahr ganze 156 Veranstaltungen, die wir in Form der wöchentlichen Jugendtreffs, des offenen Café-Treffs und der Beratungstermine anbieten. Auch unsere Bibliothek steht an allen dieser Termine für euch offen.

Eine der „Hintergrundkleinigkeiten“ ist in den letzten zwei Monaten leider zu einer größeren Sorge herangewachsen, die sogar einen existenziellen Charakter bekommen hat, sodass wir uns bereits gezwungen sahen, über Notfallpläne nachzudenken: Was passiert, wenn unser Hauptfördermittelgeber, das Land Sachsen-Anhalt, uns in diesem Jahr weniger Mittel zur Verfügung stellt, als wir zum Überleben brauchen? In Zeiten klammer Kassen (und diese sind bei uns im Land vermutlich chronisch), wird verständlicherweise jeder Euro zweimal herumgedreht und nachgeprüft, welche Ausgaben überhaupt gebraucht werden und welche nicht. Solche kritischen Betrachtungen treffen auch uns, wodurch bei uns einiges an Arbeitskraft gebunden wird. Darüber hinaus ziehen sich die Prüfungen und Diskussionen mitunter soweit in die Länge, dass ein Fördermittelbescheid immer später kommt. Die Mittel, die wir für das Jahr 2016 beantragt haben, stehen uns noch immer nicht zur Verfügung. Dies zwingt uns, mittlerweile mehr als ein halbes Jahr in Vorkasse zu gehen – allen voran mit der Miete unserer Räumlichkeiten. Die finanziellen Polster des Vereins halten eine solche Belastung nicht dauerhaft aus, was uns mit voranschreitender Zeit immer mehr Sorgenfalten in die Stirn treibt. Wir trocknen aus und müssen so lange in Winterstarre verharren, bis wieder Geld fließt. Auch das ist ein Grund, warum man von uns so wenig hört.

Grotesk wird es an der Stelle, an der uns Fördermittel gekürzt werden, weil wir sie für Ausgaben in der ersten Jahreshälfte geplant hatten und aufgrund des spät zugegangenen Fördermittelbescheides nicht ausgeben konnten, wodurch vermutet wird, wir würden sie nicht brauchen. Dennoch brauchen wir die Mittel, um für euch beispielsweise auch im Frühjahr einen Newsletter zu erstellen, erste Veranstaltungen durchzuführen oder das Büroequipment brauchbar zu halten. Theoretisch dürften wir ohne Fördermittelbescheid nicht einmal eine Druckerpatrone nachbestellen. Ein halbes Jahr lang!

Der Fördermittelbescheid ist uns in dieser Woche zugegangen und wir werden nun den Abruf der ersten Mittel erstellen. Unsere finanzielle Lage steht aktuell dennoch schlecht, da bis zur Auszahlung noch etwas Zeit vergehen dürfte. Doch auch für die kommenden Jahre wird uns eine solche Situation immer wieder ereilen, solange an den bestehenden Mechanismen der Fördermittelvergabe nichts verändert wird. Daher würde uns eine Spende stark weiterhelfen. Spenden kann man auf unser Konto bei der Bank für Sozialwissenschaft:
IBAN: DE10 8102 0500 0007 4379 00

Darüber hinaus freuen wir uns über tatkräftige Menschen, die uns bei der Vereinsarbeit unterstützen wollen. Eine selbständige Arbeitsweise ist hierbei sehr wichtig, um effizient voran zu kommen. Das Gefühl, etwas Gutes zu tun, gibt es dafür gratis dazu.

Wir danken für euer Verständnis und eure Unterstützung. Auf unser weiteres Engagement für gleiche Rechte, Respekt und Akzeptanz!

Euer Vorstand des LSVD Sachsen-Anhalt e.V.
veröffentlicht am 20.07.2016
Trauer um Attentat im "Pulse" (Orlando)

Mahnwache in der Magdeburger Innenstadt

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Fassungslos und trauernd lassen uns die Vorfälle im Club "Pulse" in Orlando vom vergangenen Wochenende zurück. Dazu kommt die Ungewissheit, ob sich ein solches Attentat nicht auch hier - gerade in einer wieder brisanter werdenden politischen Lage - wiederholen könnte. Umso wichtiger ist es zu zeigen, dass wir uns nicht einschüchtern lassen, dass wir uns unsere Rechte und unsere Freude an der Liebe nicht nehmen lassen. Jede_r verdient es, zu leben und zu lieben, wie er_sie möchte. Ausgeteilte Liebe tut niemandem weh. Umso mehr schmerzt es, wenn Einzelne darauf mit Gewalt reagieren.

Wir rufen zusammen mit dem CSD Magdeburg e.V. am kommenden Samstag (18.06.) zur Mahnwache auf. Um 13 Uhr treffen wir uns an der Ecke Breiter Weg/Ernst-Reuter-Allee an der Uhr. Kerzen, Blumen und Fahnen können gern mitgebracht werden.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Familien der Opfer und bei all jenen, die ihnen nahestanden.
veröffentlicht am 15.06.2016
Jetzt wirds bunt!

Renovierung im Regenbogencafé - abgesagt

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Aktualisiert: Wir haben leider nicht genug Sachspenden zusammen bekommen, um die Renovierung durchzuziehen. Daher verschieben wir sie auf Unbestimmt nach hinten. Unsere Veranstaltungen finden dafür auch in der nächsten Woche wie gewohnt statt. Das Café bleibt offen.

Hallo liebe Freunde und Unterstützer,
wir brauchen eure Hilfe!
Am 16. Juli wollen wir unser Regenbogencafé neu streichen. Dafür benötigen wir motivierte Helfer, etwas Farbe und ein wenig Zeit.
Wenn ihr uns bei diesem Projekt unterstützen wollt, meldet euch für nähere Infos bei uns unter sachsen-anhalt@lsvd.de oder persönlich montags und mittwochs vor Ort.
Wir suchen auch insbesondere jemanden, der mit Spraydosen oder Airbrush umgehen kann und uns ein kleines Kunstwerk an unsere Wand bringen kann.
Wir freuen uns über jede Hilfe.

[Beitrag geändert von Robert Tecklenburg am 14.07.2016, 17:42:32]
veröffentlicht am 12.06.2016
Stellenausschreibung für Kurzentschlossene

Der LSVD sucht einen Minijobber zur Koordination der Magnus-Hirschfeld-Tage

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Der LSVD Sachsen-Anhalt veranstaltet gemeinsam mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und weiteren Akteurinnen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen im Herbst die 3. Hirschfeld-Tage. Mit Veranstaltungen und Aktionen soll an den Sexualreformer und Mitbegründer der ersten deutschen Homosexuellenbewegung, Magnus Hirschfeld, erinnert sowie weitere historische und aktuelle LSBTIQ*-Aspekte öffentlich thematisiert werden. Zur Unterstützung der lokalen Koordination von mehreren Veranstalter_innen wird eine Koordinations-Stelle auf 450-Euro-Basis (Minijob) ausgeschrieben. Die Stelle umfasst Aufgaben der Konzeptionierung, Organisation und Durchführung. Insbesondere steht die Gewinnung weiterer Akteure sowie Fördermittelakquise im Vordergrund.

Wir erwarten:

  • eigenständiges, selbst strukturiertes Arbeiten

  • LSBTIQ*-Lebensweisen akzeptierende Einstellung und Szene-Kenntnisse

  • erste eigene Erfahrungen in Veranstaltungskonzeption, -organisation und -durchführung

  • Bereitschaft zu Wochenend- und Abendtätigkeiten

  • gute Kommunikations- und Teamfähigkeiten, sicheres Auftreten

  • PC-Kenntnisse

  • nach Möglichkeit grundlegende Kenntnisse in Buchhaltung, Vergabe- und Gemeinnützigkeitsrecht



Wir bieten:

  • eine vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit

  • eigene Gestaltungsmöglichkeiten

  • die Möglichkeit, weitere Erfahunrgen im Veranstaltungsmanagement und in der Koordination von Akteuren zu sammeln

  • flexible Arbeitszeitgestaltung und Arbeit vom Homeoffice aus

  • 450 Euro bei 50 Stunden Arbeitszeit pro Monat



Wir begrüßen Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und mit unterschiedlichen Befähigungen. Für Studenten halten wir diese Tätigkeit für besonders geeignet.
Bewerbungen mit kurzem Motivationsschreiben und Lebenslauf bitte bis zum 12.06.2016 in digitaler Form an robert.tecklenburg@lsvd.de schicken.
Tätigkeitsbeginn ist bereits am dem 13.06.2016 möglich.
veröffentlicht am 09.06.2016

Schaffung einer Gedenktafel für Magnus Hirschfeld in Magdeburg

Stadtrat unterstützt den LSVD
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Vor etwa einem Jahr haben wir Magnus Hirschfeld anlässlich seines 80. Todestages gedacht. In dem Rahmen wurde im Magdeburger Stadtteil Neue Neustadt der Magnus-Hirschfeld-Weg eingeweiht.
Heute sind wir in der Gedenkarbeit an Magnus Hirschfeld einen weiteren guten Schritt voran gekommen, denn der Magdeburger Stadtrat hat beschlossen, dass geprüft wird, "an welchem Ort, unter welchen Voraussetzungen, zu welchen Kosten und bis zu welchem Zeitpunkt" eine Gedenktafel für Magnus Hirschfeld in der Innenstadt aufgestellt werden kann. Dort betrieb Hirschfeld eine Arztpraxis.

Dieser Beschluss steht im Kontext zu den diesjährigen Magnus-Hirschfeld-Tagen (Veranstalter: Bundesstiftung Magnus Hirschfeld), die im 4. Quartal 2016 in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stattfinden und mit Sicherheit auch in Magdeburg erlebbar sein werden.
Wir danken dem Stadtrat für seine Entscheidung und freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit, die wir nach der gemeinsamen Veranstaltung im letzten Jahr nun noch weiter ausbauen können.
veröffentlicht am 19.05.2016

Internationaler Tag gegen Homo-, Trans-, Inter- und Biphobie

Rainbowflash in Halle und Magdeburg
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Jährlich am 17.5. findet ein internationaler Gedenktag gegen Homophobie, Transphobie, Interphobie und Biphobie statt. Diese Aspekte sexueller Identität stoßen vielerorts noch auf Ablehnung oder zumindest Argwohn. Dabei lohnt es sich, für ein selbstbestimmtes Leben und eine freie Entfaltung der eigenen Persönlichkeit zu kämpfen. Auch wir wollen an diesem Gedenktag klarstellen, dass es unerlässlich ist, jede_n in der eigenen sexuellen Identität zu akzeptieren. Liebe tut niemandem weh und sollte gesellschaftlich nicht geächtet werden!

Heute findet um 17:05 Uhr auf dem Marktplatz Halle und um 18:00 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz Magdeburg (Hauptbahnhofsvorplatz) die traditionelle Rainbowflash-Aktion statt. Jede_r Teilnehmer_in ist dazu aufgerufen, ein persönliches Statement gegen Homo-, Trans-, Inter- oder Biphobie auf eine bereitgestellte Postkarte zu schreiben und diese an einen Ballon zu binden. Auf ein Zeichen fliegen alle Botschaften an den Ballons in die Welt hinaus. Sein auch Sie mit dabei und unterstützen Sie unser Anliegen!

Rainbowflash


P.S.: Fotos vom Rainbowflash können unter https://www.facebook.com/comeIn.magdeburg/posts/1118552348207349 angesehen werden.
[Beitrag geändert von Robert Tecklenburg am 17.05.2016, 20:07:25]
veröffentlicht am 17.05.2016

Terminübersicht für Mai und Juni

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Die aktuelle Terminübersicht des LSVD für die Monate Mai und Juni ist online und kann unter sachsen-anhalt.lsvd.de/download/termine2016-05.pdf heruntergeladen werden.
[Beitrag geändert von Robert Tecklenburg am 01.05.2016, 22:45:25]
veröffentlicht am 01.05.2016

8. Staßfurter Aktionstage

Der LSVD ist diesmal dabei!
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Seit gestern und bis zum 4.5. finden die Staßfurter Aktionstage vom INS - Inklusion Netz Staßfurt statt. Darin enthalten ist ein Bürgerinnen- und Bürgerforum mit diversen Workshops, von denen einer von uns durchgeführt wird. Im Workshop 3 "Regenbogen" geht es u.a. darum, welche sexuellen Identitäten es gibt, ob es bei der Thematik um mehr als nur Sex geht, sowie um die rechtliche und gesellschaftliche Lage von LSBTI. Wir sind schon sehr gespannt darauf!

Mehr Infos findet ihr auf http://www.stassfurt.de/media/artikel/3004122-inklusion-netz-stassfurt/flyer_sft_inklusion_netz_stassfurt.pdf
veröffentlicht am 01.05.2016

Geschlechtersensible Bildung anstatt "Frühsexualisierung"

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Bildung im Sinne der Vielfalt geschlechtlicher Identitäten und Orientierungen, wie sie viele Bildungspläne fordern, ist bei weitem kein "Sexualkundeunterricht für jüngere Klassen", wie oft befürchtet. Im Gegenteil: Es gibt ganz viele Ansätze, geschlechtliche Vielfalt und Gendermainstreaming zu thematisieren, ohne das Thema auf sexuelle Praktiken zu reduzieren. Ein gutes Beispiel zeigt die Ausstellung "All included" in Berlin-Schöneberg, die Kinder und Jugendliche u.a. zu den Themen Geschlechterrollen und zugehörige gesellschaftliche Entwicklungen, queeres Leben, Regenbogenfamilien und Gender Marketing erstellten. Infos dazu bietet ein Artikel des Tagesspiegel und die Website des Jugendmuseums. Wir finden, darin steckt viel Nachahmungspotential auch für Sachsen-Anhalt.

Ausstellung

Auch das Projekt SchLAu setzt sich dafür ein, die Verwirrungen und Wogen um den Begriff der Vielfalt der Lebensformen zu glätten: "Keine Spur von Dildos, Sexstellungen oder Pornos. Stattdessen geht es um Fragen nach Geschlechtsidentität oder dem Unterschied zwischen biologischem Geschlecht [...] und sozialem Geschlecht [...]". Von Zwangsunterricht und Frühsexualisierung kann also keine Rede sein. Für mehr Informationen kann man einen ausführlicheren Artikel auf dbna lesen.
[Beitrag geändert von Robert Tecklenburg am 19.04.2016, 20:02:16]
veröffentlicht am 19.04.2016

Magdeburger Appell an die Landespolitik

Gleichstellung und Akzeptanz wirksam fördern, Bürger*innenrechte stärken!
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Mit Blick auf die zukünftige Landespolitik verabschiedete die Mitgliederversammlung des Lesben- und Schwulenverbandes in Sachsen-Anhalt gestern den

Magdeburger Appell:
Gleichstellung und Akzeptanz wirksam fördern, Bürger*innenrechte stärken!


Im Ergebnis der Landtagswahl vom 13. März begrüßen wir die Bemühungen von CDU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Koalition im Landtag zu bilden, die die Voraussetzung für eine stabile Landesregierung in Sachsen-Anhalt ist.

Wir erwarten von Landtag und Landesregierung, dass sie in den kommenden fünf Jahren die Interessen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transidenten und intersexuellen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen stärker berücksichtigen und folgende Punkte zu Zielen ihres politischen Handelns machen:

  • Den in der vergangenen Wahlperiode beschlossenen Gesamtgesellschaftlichen Aktionsplan für Akzeptanz von Lesben und Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intersexuellen (LSBTI*) und gegen Homo- und Transphobie in Sachsen-Anhalt gilt es finanziell zu untersetzen, umzusetzen und weiterzuentwickeln. Die dafür bereitzustellende Förderung bedarf zugleich einer Verstetigung und muss zielgerichtet ausgebaut werden.


  • Vereine und Verbände zur Beratung und Unterstützung von LSBTI* benötigen für ihre Aufklärungs-, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit eine institutionalisierte und bedarfsge-rechte Förderung. Daneben sollen LSBTI*-Projekte auskömmlich finanziert werden.


  • Die Präventions-, Begleitungs- und Betreuungsarbeit der AIDS-Hilfe muss weiterentwi-ckelt und bedarfsgerecht gefördert werden.


  • Menschen die aufgrund ihrer sexuellen Identität aus ihren Heimatländern geflüchtet sind, sind konsequent zu unterstützen. Ihre spezifische Situation gilt es bei der Aufnahme, Ver-sorgung und Integration angemessen zu berücksichtigen.


  • In der Landesverfassung Sachsen-Anhalts ist Artikel 7 um das Verbot der Benachteili-gung aufgrund der sexuellen und geschlechtlichen Identität zu ergänzen.


  • Bundesratsinitiativen zur Ergänzung des Artikel 3 des Grundgesetzes um das Verbot der Benachteiligung aufgrund der sexuellen und geschlechtlichen Identität sollten ebenso un-terstützt werden, wie solche zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, zur um-fassenden Gleichstellung von Regenbogenfamilien sowie zur Rehabilitation und Entschä-digung homosexueller Strafrechtsopfer nach 1945.


Mit dem 13. März wurde einmal mehr deutlich, dass wir für eine offene und tolerante Gesell-schaft kämpfen müssen. Die Politik in Sachsen-Anhalt muss dafür starke Zeichen setzen und dem Schüren von Vorurteilen und Hass nachdrücklich begegnen. Dafür gilt es die Gleichstel-lung und Akzeptanz wirksam zu fördern und die Bürger*innenrechte zu stärken.


Magdeburg, 3. April 2016
LSVD-Pressedienst Sachsen-Anhalt,
Kontakt: Karsten Köpp, Mobile Rufnummer: 0176 / 22 09 43 95
veröffentlicht am 10.04.2016

Mitgliederversammlung 2016 - neuer Vorstand gewählt

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Auf der Mitgliederversammlung des LSVD Sachsen-Anhalt e.V. wurde am 02.04.2016 ein neuer Vorstand gewählt. Künftig übernehmen Grit Merker, Gabriel Rücker, Karsten Köpp, Günter Heine, Martin Rott und Robert Tecklenburg die Vorstandsarbeit. Im Menüpunkt "Über uns" - "Vorstand" wird die neue Vorstandsbesetzung auch bildlich vorgestellt.

Des Weiteren wurde der Vorstand für die Arbeit in 2015 sowohl inhaltlich als auch finanziell entlastet. Der in Stichpunkten zusammengefasste Tätigkeitsbericht kann per Mail angefordert werden.

Die Mitgliederversammlung war gut besucht.


Darüber hinaus wurde auf der Mitgliederversammlung die aktuelle politische Situation im Land Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl erläutert. Rene Mertens, Bund-Länder-Koordinator beim LSVD-Bundesverband, stellte die aktuellen Projekte des LSVD-Bundesverbandes vor und gab eine Einschätzung zur Bundespolitik. Um ein Signal an den Landtag von Sachsen-Anhalt zu senden, wurde durch die Mitgliederversammlung der "Magdeburger Appell" beschlossen, der in einem weiteren Newsbeitrag vorgestellt wird.
[Beitrag geändert von Robert Tecklenburg am 02.04.2016, 22:12:22]
veröffentlicht am 02.04.2016

Wahlforum zur Landtagswahl

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Flyer
veröffentlicht am 07.02.2016

Trauerfeier für Martin

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Zum

29.01.2016
14:00 Uhr
Schlosskapelle Köthen
Die Trauerfeier für unser geliebtes ehemaliges Vorstandsmitglied Martin Pfarr wird in der Schlosskapelle Köthen stattfinden. Um Abschied von ihm zu nehmen, möchten wir Euch dazu gerne einladen. Im Anschluss an die Trauerfeier wird um 15.30 Uhr die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Köthen erfolgen.
veröffentlicht am 20.01.2016

Eine Stadt für alle!

Meile der Demokratie am 16. Januar 2016
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„Eine Stadt für alle!
Das ist das Motto der diesjährigen Meile der Demokratie, die am kommenden Samstag auf dem Breiten Weg stattfindet. Dazu wird es weitere kleinere "Meilensteine" im Stadtgebiet geben, um an möglichst vielen Stellen die Nazi-Demos zu verhindern, die sich zum Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs im zweiten Weltkrieg angekündigt haben.


Eine Stadt für alle - also auch für Lesben, Schwule, bi-, trans*- und intersexuelle Menschen! Dafür stellen wir uns auf die Meile der Demokratie! Zusammen mit dem CSD Magdeburg findet ihr uns auf dem Breiten Weg auf Höhe Hausnummer 19. Wenn alles gut geht, stehen wir dort direkt neben dem Queeren Referat der Uni "Dyke&Gay".


Natürlich freuen wir uns über viele Besucher. Wir werden zahlreiche Broschüren und Infomaterial auslegen und stehen euch für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Zudem könnt ihr uns vor Ort mit Spenden unterstützen.


Bis Samstag also!“

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Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)
Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
veröffentlicht am 13.01.2016

Wir trauern um Martin Pfarr

Magdeburg, 21.12.2015
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Wir

Mit tiefer Betroffenheit und Trauer nehmen wir die Nachricht zur Kenntnis, dass unser langjähriger Mitkämpfer im Landes- und Bundesvorstand des LSVD, Martin Pfarr, heute verstorben ist. Wir gedenken seinen Leistungen für die politische Entwicklung für Homo- und Bisexuelle in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus. Mit Herzblut hat er sich für den LSVD eingesetzt und unter anderem sowohl das Beratungsangebot für LSBTI* gefestigt als auch den LSVD zu einem Anlaufpunkt für alle gemacht, die sich zum Thema sexueller Identitäten austauschen wollen.
Martin wird uns fehlen. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden.

Der Vorstand des LSVD Sachsen-Anhalt
veröffentlicht am 21.12.2015
Magdeburg, 19. Dezember 2015

Presseerklärung

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Zu den derzeitigen Problemen um den Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie in Sachsen-Anhalt erklären die Mitglieder des Landesvorstandes des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Karsten Köpp und Robert Tecklenburg:
Gesamtgesellschaftliches Aktionsprogramm endlich auf den Weg bringen
Mit Unverständnis nehmen wir zur Kenntnis, dass es Widerstände in der Landesregierung gibt, den Landtagsbeschluss vom 29. Januar 2015 zur Schaffung eines Aktionsplanes gegen Homo- und Transphobie umzusetzen. Wir halten die derzeitige Blockadehaltung einiger CDU-Politiker für unverantwortlich.
Der vor über 10 Monaten erzielte Konsens sollte nun den Weg dafür ebnen, das seitdem entwickelte Maßnahmenpaket für mehr Gleichberechtigung und die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, bi-, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) zu realisieren.
Der LSVD in Sachsen-Anhalt erwartet, dass alle im Landtag vertretenden Parteien die Möglichkeit eines gesamtgesellschaftlichen Konsenses ergreifen und im Januar 2016 das Aktionsprogramm des Landes gegen Homo-Transphobie verabschieden.“
Für Rückfragen zu dieser Presseerklärung stehe ich Ihnen unter der Rufnummer 0178/7364204 gern zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Karsten Köpp
veröffentlicht am 20.12.2015

LSVD mit einem Stand auf dem CSD Halle vertreten

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Der LSVD Sachsen-Anhalt beteiligte sich am 12.09. mit einem Stand am Hallenser Christopher Street Day. Viele Besucher kamen vorbei, für die umfassend Informationsmaterial bereit lag. In mehreren Gesprächen konnten wir darstellen, dass die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans*- und Intersexuellen Menschen noch lange nicht abgeschlossen ist und weiterhin viel Arbeit auf uns wartet. Vorstandsmitglied Robert Tecklenburg vertrat den LSVD bei einer Vorstellungsrunde auf der großen Bühne auf dem Hallenser Marktplatz. Auch an der Schweigeminute zum Gedenken aller Menschen, die aufgrund von HIV/AIDS in diesem Jahr ihr Leben lassen mussten, nahmen wir öffentlichkeitswirksam teil. Folgende Bilder zeigen einige Impressionen des Tages.
CSD
veröffentlicht am 20.09.2015

Podiumsdiskussion über Outings im Arbeitsumfeld

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Am 10.9. fand im Rahmen der Hallenser CSD-Woche eine Podiumsdiskussion zum Thema Outing im Arbeitsumfeld statt. Dell ist hier Vorreiter für ein offenes Firmenklima mit einer eigenen Gruppe "Pride" im Unternehmen. Die Politik will als Arbeitgeber nun auch auf eine Vorbildfunktion hinarbeiten und verweist im weiteren zu dem Thema auf den Landesaktionsplan für Akzeptanz. LSVD-Landesvorstand Robert Tecklenburg wies darauf hin, dass es ansonsten im Unternehmensspektrum noch sehr verschieden aussieht und für einen offenen Umgang überall das direkte Umfeld der jeweiligen Person am wichtigsten ist. Dass andere Firmen auch mehr für ihre LGBTI-Mitarbeiter tun, bedarf einiger Anreize. Gerade bei der Thematik Fachkräftemangel kann unternehmensweit gelebte und gezeigte Akzeptanz zum Wettbewerbsvorteil werden.
veröffentlicht am 20.09.2015

Rückblick auf den Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung

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Gedenken
Zum Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung am 13. September fand auf dem Magdeburger Westfriedhof ein Gedenken der Opfer des Faschismus statt. Da hierunter auch viele lesbische und schwule Opfer zu beklagen sind, war auch der LSVD anwesend, um einen Kranz niederzulegen.
veröffentlicht am 20.09.2015

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